Mutter Tochter

Ich habe mich vor kurzem mit meiner Mutter getroffen und zu meinem eigenen Entsetzen festgestellt, dass ich ihr gegenüber nichts mehr fühle.

Es ist einiges zwischen uns vorgefallen, deshalb habe ich den Kontakt zu ihr auch sehr zurückgeschraubt, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass das auch für meine Gefühle ihr gegenüber gilt.

Irgendwie macht mir das Angst. Immerhin ist und bleibt sie meine Mutter, ihr habe ich mein Leben zu verdanken, aber als ich so vor ihr saß kam ich mir vor, als würde ich vor jemand wildfremdes sitzen. Nicht einmal Wut oder das kleine Verlangen nach einer Umarmung war da. 

Es ist auch irrsinnig schwierig mit dieser Frau zu diskutieren, besonders wenn es um die Vergangenheit geht. Jedes Mal wenn ich versuche ihr klarzumachen weswegen ich den Kontakt zu ihr gekappt habe, kommt die selbe Antwort von ihr: Ich war 26 Jahre lang Mutter, ich habe keine Lust mehr mich zu rechtfertigen, jetzt bin ich an der Reihe.

Was soll ich darauf noch sagen? Jeder Ansatz des vernünftigen Redens wird somit zu nichte gemacht....zumal ich keinen Bock habe um ihre Aufmerksamkeit betteln zu müssen damit wir die Vergangenheit gemeinsam verarbeiten können....

ziemlich schwierig das ganze

29.9.14 21:24, kommentieren

Leistungsdruck usw.

Es ist schon schwierig in der heutigen Zeit zu entscheiden was für einem Beruf man nachgehen möchte da das Angebot so dermaßen groß ist und man oftmals über oder unterqualifiziert ist. Die Entscheidung wird auch nicht leichter durch Menschen die einen permanent darauf hinweisen, das man langsam schon alt wird für eine Ausbildung...in meinem Fall ist es mein Vater.

Er wohnt in Deutschland, weshalb wir uns nicht oft zu sehen kriegen und aufgrunddessen öfter telefonieren. Bei jedem Gespräch wird meine Ausbildung Thema und jedesmal kommt das Gleiche: Wieso hast du noch nichts? Warum findest du nichts etc.

Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung was genau ich werden möchte, mag sein das es Menschen gibt, die von Anfang an wissen, was sie später einmal machen möchten, ich gehöre leider nicht dazu. Ich verstehe natürlich, das eine Ausbildung wichtig und auch gut ist, aber mit 24 bin ich nicht alt. Ich habe die Matura und gehe seit dem arbeiten, weil ich keine Unterstützung von zu Hause bekomme. Meine Meinung ist, dass solange ich arbeiten gehe eigentlich alle zufrieden sein sollten. Ich liege dem Staat nicht auf der Tasche und suche sowieso nebenbei eine passende Ausbildung, aber warum dann dieser Leistungsdruck?

Was ist denn eure Meinung dazu?

ICh weiß als ersten Blog gleich so rumzujammern ist nicht gerade leiwand, aber es musste einfach mal raus ^^'

4 Kommentare 16.9.14 21:27, kommentieren